31.01.14

Danke EU: Schuldenberge

Was brachte uns die EU?

Rekorde an Arbeitslosen und Staatsschulden für die wir Zins und Zinseszinsen zahlen bis wir schwarz werden. Unsere Kinder haben schöne Zukunftsaussichten. Durch die "EU-Grundfreiheiten" der EU arbeiten Billigsklaven aus China und aus anderen Staaten der Welt in der EU, während auf der anderen Seite die einheimischen Menschen schön langsam verarmen.

Die modernen Sklaven arbeiten "nach Bedarf" 15 Stunden - auch Wochenende -; das Material kommt praktisch auch gleich aus China. In den chinesischen Betrieben herrschten elende Arbeitsbedingungen: 12 bis 15 Stunden mussten die Arbeiterinnen pro Tag arbeiten, alles bei Nacht. Die teils krebserregenden Stoffe (Quelle: Ö1 vom 1.2.2014) werden unter Umgehung der EU-Standards und überhaupt den (sehr guten österreichischen)  Standards importiert. Am Etikett steht dann in den Boutiquen "Made in Italy"!Hauptsache billig ist die Ware und der Konsumt schaut weg und will nichts wissen. Da ist ein Umdenken gefragt, den wer wegschaut ist auch schuldig!

Im Bauwesen konkurrieren chinesische  mit albanischen Bauarbeiter.


Die Profiteure der (Finanz)Wirtschaft werden reich und reicher und schaffen die Millionen und Milliarden Euro in Steueroasen. Auf der anderen Seite bedanken die Österreicher nach den Wahlen wieder für die nächsten Sparpakete und neuen Staatsschulden. Die Milliardenhaftungen für die Bankenspekulationen werden diese Schulden ständig erhöhen. 

Lieber Schweizer Modell des Friedens und Neutralität als das perverse EU-Ausbeutersystem!

28.01.14

Wählt lieber die EU ab!

EU-Selbstbedienungsladen:

VIDEO ANSCHAUEN


Wer dieses "Parlament" wählt, wird in der Diktatur aufwachen.



 

26.01.14

Umfrage: Vertrauen in die EU an letzter Stelle!







Vertrauen in Institutionen im Wandel der Zeit

(…)  Die österreichische Bundesregierung findet sich mit 28% 
im unteren Drittel wieder.

Das Schlusslicht bilden EU Institutionen wie EU- Parlament 
und EU-Kommission (…)


25.01.14

EU-Referendum für Briten wackelt

Die vorgesehene Referendumsfrage lautete: "Soll das Vereinigte Königreich nach Ihrer Meinung Mitglied der Europäischen Union bleiben?" ) wurde vom britischen Oberhaus abgelehnt.

Damit wird der Abstimmungstermin 2017 fallen. Ich meine, dass die Briten bis dahin durch Rückholung von einigen an die EU übertragenen Kompetenzen wieder auf EU-Kurs gebracht werden sollen.

http://www.welt.de/politik/

24.01.14

Professor Dr. Wilhelm Hankel *10.01.1929 - † 15.01.2014

  
DVD anläßlich der Vorträge in Wien und Graz vor 4 Jahren


 Eine der wichtigsten Stimmen gegen den Irrweg der EU,  insbesondere der Einführung der Gemeinschaftswährung Euro für wirtschaftlich unterschiedliche Volkswirtschaften,  starb 85-jährig. 

Der Ökonom Professor Dr. Wilhelm Hankel war auch ein vehementer Verteidiger der Deutschen Mark, Karl Schiller macht ihn Ende der 60-iger Jahre zu seinem Chefberater in Sachen Währung und Internationale Finanzen. Gut zwei Dutzend Regierungen der Dritten Welt holten seinen Rat ein. Seit vierzig Jahren lehrte er an in und ausländischen Universitäten, u.a. in Harvard, Washington, Bologna, Berlin und Frankfurt am Main.


Professor Dr. Hankel Klagte mit anderen Professoren gegen die Einführung des Euro (Die Euro Klage) und gegen die Rechtswidrigkeit der Euro- u. EZB-Rettungspolitik beim deutschen Bundesverfassungsgericht. Das Gegenmodell Hankels - zurück zu nationalen Währungen mitsamt einer Parallelwährung (z.B. Ecu), - legte er auch in seinem Buch "Die Euro-Bombe wird entschärft" dar.


Professor Dr. Wilhelm Hankel


*10.01.1929 in Danzig † 15.01.2014

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Freunde!

So traurig wir als Familie über den Verlust meines Mannes sind, so gerührt und überwältigt sind wir von der Welle der Anteilnahme, die uns in den letzten Tagen erreicht hat.
Wir können gar nicht genug danken für all die warmen und tröstenden Worte und die Gesten der Wertschätzung, die uns als Zeichen des Mitgefühls übermittelt werden.
Sie alle geben uns in diesen Stunden der Trauer die nötige Stärke und Zuversicht, das Andenken meines Mannes nicht nur zu wahren, sondern sein Vermächtnis vielmehr in seinem Sinne und mit ganzer Kraft weiterzutragen.
Zeit seines Lebens war er ein Kämpfer für seine Überzeugungen und für das Wohl der Völker – im Innern wie nach außen. Hierbei hat er immer auf die Kraft des Argumentes gesetzt und war stets darauf bedacht, seine Studenten und Anhänger an seinen Ideen, seinem Wissen und seinen Erfahrungen Teil haben zu lassen, damit sie ihrerseits die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Debatten unserer Zeit bestimmen können. Daher waren ihm gerade die vielen jungen Menschen immer eine ganz besondere Freude, die seine Seminare besuchten oder zu seinen Vorträgen anreisten. Sie waren seine Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden und Freiheit für alle Völker. Dieser internationale Ansatz war es letztlich auch, der ihn bis zuletzt erfüllt hat. Seine Stationen von den USA bis nach Russland, von Italien bis nach China haben meinen Mann tief geprägt und mit aller Macht für die friedliche Koexistenz der Nationen unter Wahrung ihrer jeweiligen Verschiedenheiten eintreten lassen.
Hierin sah er sein Ideal von Fortschritt durch Wettbewerb, von Frieden durch Zusammenarbeit und von gegenseitigem Respekt durch Verständnis verwirklicht. Ich glaube, diese Ziele sind es allemal wert, weiter verfolgt zu werden und sind gerade heute so aktuell wie selten zuvor in der Geschichte.
Meine Familie und ich würden uns daher freuen, wenn wir gemeinsam mit Ihnen, das Werk meines Mannes lebendig halten und weiter erfolgreich vorantreiben könnten.
Hierzu hoffen wir, auf Ihrer aller Hilfe zählen zu dürfen und danken Ihnen von Herzen für die Unterstützung, die Sie uns schon heute erweisen.

Herzliche Grüße Uta Hankel


***



http://www.webinformation.at/material/hankel%20-%20europa%20hat%20mit%20dem%20euro%20keine%20chance


 http://www.webinformation.at/htm/die%20euro-luege.htm


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/19/euro-sketipker-wilhelm-hankel-ist-tot/

Videos





23.01.14

Warum geht es der Schweiz so gut?








Direkte Demokratie garantiert massvollen Umgang mit Steuergeldern
von Dr. iur. Marianne Wüthrich

Heute sind viele Staaten überschuldet und nicht imstande, ihren Haushalt in Ordnung zu bringen. Dass es der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern gut geht, stört offenbar manche Politiker und Journalisten im Ausland. Weil sie das Schweizer Staatsmodell nicht kennen, meinen sie, der Wohlstand der Schweiz habe seinen Ursprung vorwiegend im Finanzplatz. Das stimmt nicht.
Die Schweizer Wirtschaftskraft basiert vor allem auf den Kleinen und Mittleren Unternehmungen (KMU)
Der Wohlstand der Schweiz beruht nur zu einem kleinen Teil auf der Wertschöpfung der Banken.
So war vor einem halben Jahr, gestützt auf den Bankenbericht der Schweizerischen Nationalbank, in der Tagespresse zu lesen:
«Die Wertschöpfung der Schweizer Banken sinkt kontinuierlich: Ende 2012 betrug sie noch 35 Mrd. Franken, was einem Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) von knapp 6 Prozent entspricht.» (vgl. «20 Minuten» vom 17. Juni 2013)
Tatsächlich basiert die Schweizer Wirtschaftskraft in erster Linie auf den Kleinen und Mittleren Unternehmungen (KMU), die über 90 Prozent der Betriebe ausmachen.
Auch die meisten Schweizer Banken sind KMU.

Gründe der hohen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweiz

Die Gründe der hohen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweiz sind unter anderem gute Bildung und Leistungswille der Arbeitskräfte, Zuverlässigkeit der Betriebe und hohe Qualität der Produkte. Zwei besonders wichtige Faktoren kommen dazu:
–    Kleinräumige, dezentrale Wirtschaft: Analog zur föderalistischen Struktur der Schweiz sind auch die Unternehmungen nicht nur in den Städten zusammengeballt, sondern viele gute kleinere und mittlere Betriebe haben sich auf dem Land niedergelassen, die Firmenleitung ist in ihrer Gemeinde und ihrem Kanton verankert und fühlt sich mitverantwortlich für das Gedeihen des Standortes Schweiz.
–    Starkes duales Berufsbildungssystem: Über zwei Drittel der Schweizer Jugendlichen absolvieren eine Berufslehre. Fast alle KMU und alle Grossbetriebe bilden Lehrlinge aus. Das ist für sie ein selbstverständlicher Beitrag zur Wohlfahrt des Landes, gleichzeitig aber auch zur Heranbildung der jungen Generation zu verantwortungsbewussten Berufsleuten und zu Bürgern, die fähig und willens sind, ihren Platz im direktdemokratischen Gefüge einzunehmen.

Direkte Demokratie und Staatshaushalt

Warum hat die Schweiz so wenig Schulden?
Das direktdemokratische Staatsgefüge hat massgebenden Einfluss auf den finanziellen Zustand des Schweizer Staatswesens.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten hat die Schweiz einen relativ ausgeglichenen Staatshaushalt, und zwar im Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden. Dafür sind insbesondere drei Faktoren verantwortlich:

1. Bürger entscheiden über die Staatsausgaben

Alle Kantone und Gemeinden kennen entweder das obligatorische oder das fakultative Finanzreferendum. Die Stimmbürger entscheiden also direkt über die Staatsausgaben. Wenn sie eine Ausgabe unnötig oder überrissen finden, stimmen sie Nein. Das kommt häufig vor. Als Beispiele werden hier die grösste Gemeinde der Schweiz, die Stadt Zürich, und der Kanton Zürich als einwohnerreichster Kanton ausgewählt sowie ein kleines Dorf im Kanton Schaffhausen.
–    Stadt Zürich, 400 000 Einwohner:
Obligatorisches Finanzreferendum
Gemeindeordnung Artikel 10: Der Abstimmung durch die Gemeinde [das heisst durch die Stimmbürger, d.V.] sind obligatorisch unterstellt: […]
d) einmalige Ausgaben für einen bestimmten Zweck von über 20 000 000 Franken oder jährlich wiederkehrende Ausgaben für einen bestimmten Zweck von über 1 000 000 Franken.
Beispiel: Gemeindeabstimmung vom 22. September 2013 über einen Kredit der Stadt von 216 Million Franken für den Bau eines Stadions, vom Volk mit 50,8% Nein gegen 49,2% knapp abgelehnt.
–    Kanton Zürich, 1,4 Mio Einwohner:
      Fakultatives Finanzreferendum
      Kantonsverfassung Artikel 33: Dem Volk werden auf Verlangen zur Abstimmung          unterbreitet:
      d. Beschlüsse des Kantonsrates über:
      1. neue einmalige Ausgaben von mehr als 6 Millionen Franken,
      2. neue wiederkehrende Ausgaben von jährlich mehr als 600 000 Franken
      Das fakultative Referendum kann im Kanton Zürich mit der geringen Zahl von
      3 000 Unterschriften ergriffen werden (KV Art. 33).
–    Gemeinde Büttenhardt SH, 354 Einwohner:
      Gemeindeversammlung
      Der Gemeindeversammlung kommen [neben vielen anderen, d.V.] folgende   
      Geschäfte zu:
    - Beschluss über die Bewilligung von neuen einmaligen Ausgaben über 20 000  
      Franken
    - Beschluss über die Bewilligung jährlich wiederkehrender Ausgaben über 5 000
      Franken.
    - Bewilligung zum Erwerb, Tausch oder Verkauf von Grundstücken oder Einräumung eines Baurechts über 30 000 Franken.
In Gemeinden mit Gemeindeversammlung stimmen die Bürger zudem jedes Jahr über den Voranschlag ab. Sie können Ausgaben­posten streichen, so zum Beispiel die Gemeinde Büttenhardt (neben vielen anderen Gemeinden) am 29. November 2012 den Beitrag von 1 100 Franken an den geplanten Naturpark Schaffhausen.
2. Bürger entscheiden über die Steuern
In Bund, Kantonen und Gemeinden entscheiden die Stimmbürger über die Einführung neuer Steuern oder über die Erhöhung oder Herabsetzung bestehender Steuern.
–    Beispiel Bund: Eidgenössische Volksabstimmung vom 27. September 2009 über die Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Invalidenversicherung
    Volk und Stände stimmten einer befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7,6 auf 8% zu.
–    Beispiel Kanton Zürich:
Obligatorische Abstimmung über Steuern
    Artikel 32 der Kantonsverfassung: Dem Volk werden zur Abstimmung unterbreitet: […] f. Steuergesetze […] und ihre Änderungen, die neue Steuern einführen oder für die Einzelnen höhere Steuerbelastungen zur Folge haben.
–    Beispiel Gemeinde Büttenhardt:
    Alljährliche Abstimmung der Gemeindeversammlung über den Gemeindesteuerfuss.
    Wenn ein neues Schulhaus gebaut werden muss, setzen die Bürger den Steuerfuss hinauf oder sie sanieren das bestehende Schulhaus – so einfach ist das.
Folge des direkten Entscheidungsrechts der Bürger, vor allem in den Gemeinden: Die Schweizer Gemeinden schreiben mehrheitlich schwarze Zahlen.

3. Schuldenbremse

Die Stimmbürger im Bund und in den meisten Kantonen sowie in vielen Städten haben in Volksabstimmungen eine sogenannte Schuldenbremse eingeführt.
«Entgegen dem weltweiten Trend hat der Schweizer Staat in der jüngeren Vergangenheit Schulden abgebaut. Bis zum Jahr 2016 könnte die Staatsschuldenquote (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen) auf unter 30% sinken, während vielerorts Werte von 100% und mehr verzeichnet werden. Ein grosses Verdienst kommt dabei der 2003 eingeführten Schuldenbremse zu.» (vgl. «Neue Zürcher Zeitung» vom 15.11.2012)
–    Schuldenbremse im Bund:
    Bundesverfassung Art. 126 Haushaltführung
    1    Der Bund hält seine Ausgaben und Einnahmen auf Dauer im Gleichgewicht.
    2    Der Höchstbetrag der im Voranschlag zu bewilligenden Gesamtausgaben richtet sich unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage nach den geschätzten Einnahmen.
    3    Bei ausserordentlichem Zahlungsbedarf kann der Höchstbetrag nach Absatz 2 angemessen erhöht werden. Über eine Erhöhung beschliesst die Bundesversammlung nach Artikel 159 Absatz 3 Buchstabe c.
    4    Überschreiten die in der Staatsrechnung ausgewiesenen Gesamtausgaben den Höchstbetrag nach Absatz 2 oder 3, so sind die Mehrausgaben in den Folgejahren zu kompensieren.

–    Schuldenbremsen in den Kantonen
    Die Kantone haben vielfältige Regelungen getroffen. Appenzell Innerrhoden zum Beispiel hat keine Schuldenbremse, denn die Appenzeller haushalten auch ohne eine solche sehr sparsam.
Zwei Beispiele:
    Im Kanton Luzern darf die laufende Rechnung gemäss Kantonsverfassung kein Defizit aufweisen. Allfällige Defizite sind innert vier bis acht Jahren abzutragen, wobei die Konjunkturlage zu berücksichtigen ist.
    Im Kanton St. Gallen wird ein Ausgleich der laufenden Rechnung angestrebt. Übersteigen die Ausgaben die Budgetlimite, ist eine Steuererhöhung vorgeschrieben.1

Fazit

Der gute Zustand des Schweizer Staatshaushaltes ist die Folge der direkten Demokratie und deren sorgsamer Ausübung durch die Stimmbevölkerung in Bund, Kantonen und Gemeinden.
Jeder Bürger in der Schweiz oder im Ausland ist aufgerufen, herumspukende Irrtümer über den Ursprung des wohlbestellten Schweizer Haushaltes zu korrigieren.    •
1     Quelle: Fiskalische Budgetbeschränkungen zur Stabilisierung öffentlicher Haushalte, in: Die Volkswirtschaft. Das Magazin für Wirtschafts­politik 2-2004, von Dr. Christoph A. Schaltegger, Wirtschaftspolitischer Berater in der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV), Bern

Erziehung zum Staatsbürger als unabdingbare Grundlage der direkten Demokratie

An der Gemeindeversammlung der Gemeinde Büttenhardt begrüsst die Gemeindepräsidentin die drei Jungbürger, die in diesem Jahr 18 Jahre alt geworden sind und damit neu das Stimm- und Wahlrecht besitzen. Ihre Worte bringen zum Ausdruck, was Erziehung zum Staatsbürger ausmacht.
N.G., F.M. und S.R. können als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger offiziell aufgenommen werden.
Die gemeinsame Jungbürgerfeier der Gemeinden Lohn, Stetten und Büttenhardt fand traditionsgemäss bereits im Sommer auf dem Schiff statt. Die Vorsitzende weist die Jungbürger darauf hin, dass sie mit der Volljährigkeit einerseits viele Rechte, aber andererseits auch viele Pflichten erhalten hätten. So werde im Beruf oder in der Schule viel Wille und Ausdauer verlangt. Die Ideen und Ansichten der jüngsten Stimmberechtigten seien sehr wertvoll, und es wäre schön, wenn sich auch Jungbürgerinnen und Jungbürger aktiv mitbestimmen oder sich für Funktionen in der Gemeinde zur Verfügung stellen würden.
Die Gemeindepräsidentin wünscht den Jungbürgern viel Kraft, Glück und gute Gesundheit. Die Versammlung nimmt die Jungbürger mit Akklamation in ihre Reihen auf.
Quelle: Protokoll der Gemeindeversammlung von Büttenhardt vom 29. November 2012


Artikel aus Zeit-Fragen

Wahl-Propaganda: "Vorteile" der EU-Mitgliedschaft Österreichs

Die Wahlen für das Europäische "Parlament" stehen an.  

Dabei kann dieses Scheinparlament gar keine Gesetze beschließen und schon gar nichtg die Grundfehler der EU ändern. Trotzdem braucht man diesen "Selbstbedienungsladen" als Legitimation (die natürlich keine ist) für die Demokratie. Diese Art der Demokratie ist  abzulehnen. 

Es geht es bei den EU-Parlaments-Wahlen vor allem um die Höhe der Wahlbeteiligung. Das Ergebnis wird als Gradmesser der Zustimmung zur EU insgesamt gewertet werden!  Wer seine Stimme abgibt (auch wenn es eine ungültige sein sollte) für eine EU-Institution, ist eben "mitgefangen, mitgehangen". Je höher die Wahlbeteiligung, desto "demokratischer legitimiert" ist das EU-Parlament. Das EU-Parlament wird eines Tages für lange Zeit die nationalen Parlamente ersetzen, wenn der Widerstand nicht mehr wird. Abgestimmt wird im EU-Parlament nach den Willen der länderübergreifenden  Fraktionen. Da haben einzelne Personen oder kleine Parteien überhaupt keine Chance irgend etwas zu ändern.

 Die EU-Propaganda - es werden Zig-Millionen Euro an Steuergeldern dafür von der EU bereitgestellt -  läuft in den Medien schön langsam an. "Milliarden für Erasmus für fast alle" und ähnliche Meldungen sollen die Österreicher zur Urne treiben. Bezahlte "Aufklärer blogen online", teure Inserate füllen die Zeitungen. Sicher kommen noch "Informationsveranstaltungen" um den Bürgern die Vorteile der EU zu erklären.

Auf die Frage, was den die Vorteile der EU sind fallen den meisten "glühenden Europäern" nämlich nicht viele Argumente ein. Daran wird die Propaganda auch nicht viel ändern. Weil es nämlich wenig Vorteile gibt. Wenn, dann für die Reichen. 

Welche (wenigen) "Vorteile" werden ununterbrochen gepredigt?

Für die älteren Menschen ist es der Frieden seit dem 2. Weltkrieg, für die jüngeren  sind die fehlenden Grenzkontrollen incl. Geld wechseln, sowie das viele Geld für Studenten durch das "Erasmus-Programm" die hauptsächlichen Grunde für die Wichtigkeit der EU-Mitgliedschaft Österreichs. Ohne EU würden wir wirtschaftlich untergehen kann man auch oft hören. Von "Experten" in den Medien werden dazu meist noch  die Grundfreiheiten der EU mitsamt den Euro als Grund für den herrschenden Wohlstand in Österreich angeführt.

Schauen wir uns diese Punkte einmal genauer an:

  • Zum Friedensargument: Weltkriege gehen immer von großen Staaten aus. Kleine, neutrale Staaten sichern den Frieden. Lieber bewaffnete Neutralität nach Schweizer Muster (so wie auch völkerrechtlich verpflichtet), als EU-Militarisierung und Aufrüstungsverpflichtung.
  • Keine Zollschranken-, Kontrollen, Kein Geldwechsel nötig: Keine Zölle und keine anderen Handelshemmnisse bringen nicht ausschließlich Vorteile für alle Seiten. Das gilt mittlerweile als bewiesen. Die Arbeitslosenzahlen und andere sozialen Einbußen sprechen beweisen das. Das Rezept: Freihandel ja, wenn er nützt und nein, wenn er schadet. Genau das verbietet aber die EU mit ihren "Grundfreiheiten". Offene Grenzen bedeuten aber auch weniger Schutz vor Kriminellen. Die Verbrechenszahlen sprechen für sich.
    Ohne Euro, ohne Kapitalverkehrsfreiheit weniger Auswirkungen der Krisen, weniger Staatsschulden, mehr Wohlstand durch Aufwertungsmöglichkeit (oder -notwendigkeit) der eigenen Währung und keine Zahlung und Haftung für Banken und Spekulanten -"Rettungsschirme". Das einstige Wechseln an der Grenze dauerte dagegen ein paar Minuten....
  • Erasmusprogramm: Das neue Budget der EU beträgt fast 1 Billion Euro. Rund 730 Milliarden  fließen als "Agrarförderungen" und "Umverteilungen" (Kohäsionsfonds) wieder zurück. Das neue Erasmus Plus ist nicht nur ein Studentenaustauschprogramm sondern bündelt auch sontige Bildungs- Jugend und Sportförderungen. Bis 2020 stehen 14,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Bitte mal die Zahlen vergleichen! Österreich ohne EU würde es besser gehen, auch den Studenten. Nicht nur diese Zahlen öffnen die Augen: - 1   - 2   - 3  - 4 .
  • EU -"Grundfreiheiten" - Binnenmarkt:  Diese "Freiheiten" öffnen die Schere zwischen Arm und Reich noch mehr. Deregulierung bedeutet Profit für Starke und weitere Belastungen für die den Rest. Der Binnenmarkt ist der Grundfehler der Integration. 
  •  Wohlstand: Die Schweiz ist einer der reichsten Länder in der Welt – sind aber nicht in der EU, sondern in der EFTA.  Auch Österreich ging es ohne EU besser, der Schilling war mehr wert. 
Fazit: Was bleibt noch von den Vorteilen der EU-Mitgliedschaft über?  

Hauptnachteile der EU-Mitgliedschaft: 

  • Demokratieverlust
  • Krise, schlechter sozialer Standard und noch mehr Schulden durch den Euro
  • Kriegsgefahr durch den Großstaat EU
  • mehr Arbeitslose
  • Genfraß
  • Förderung der Atomkraft
  • weniger Schutz für Tiere >>>>
  • >>>>>>>> Mehr










22.01.14

EU-Kapitalverkehrsfreiheit öffnet die Schere zwischen Arm und Reich



Unter die Kapitalverkehrsfreiheit fallen Immobilienerwerbe durch einen Gebietsfremden, Geldmarktgeschäfte, Direktinvestitionen in Form der Beteiligung an einem Unternehmen durch Erwerb von Aktien und der Erwerb von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt. (Quelle>)
 
Finanztransaktionen, die ständig in Sekundenbruchteilen um den Globus rasen, machen nahezu 95 % des weltweiten Finanztransfers aus, während nur noch 5 % auf realwirtschaftliche Transaktionen entfallen. Die EU-Kapitalverkehrsfreiheit unterstützt diese Perversion nach Geld und Macht. Das allein ist Grund genug sich aus der EU zu verabschieden.  Eine Minderheit des Volkes wird reicher, während sich der Rest mit neuen Sparpaketen anfreunden muss. 

Die EU fördert die Profitgier und schadet dem Allgemeinwohl.


Zeit-Fragen 2014

Standortbestimmung zum Jahresbeginn

Wenn wir uns zu Beginn eines neuen Jahres besinnen, welche Aufgaben wir als einzelne und als Menschheit noch ungelöst ins neue Jahr hinübernehmen und mit welchen weiteren Aufgaben wir uns vielleicht konfrontiert sehen, kann uns das auch Anlass sein, sich auf die Grundlagen zu besinnen, auf denen wir diese Fragen und Probleme angehen wollen und können.
Zeit-Fragen orientiert sich dabei an denjenigen Werten des menschlichen Zusammenlebens, die sich in allen Kulturen als grundlegend für ein Zusammenleben in Freiheit, Gleichwertigkeit und Würde aller Menschen bewährt haben.
Innerhalb eines Landes und im zwischenstaatlichen Umgang muss als unverrückbare Grundlage das Prinzip des Rechtes vor dem Prinzip der Macht stehen. Dazu gehört auch, dass die Souveränität eines jeden Staates gewahrt wird und alle Staaten grundsätzlich als gleichwertig respektiert werden. Die Geschichte und nicht zuletzt die Zeitgeschichte der letzten 25 Jahre hat uns zur Genüge gelehrt, dass gewalttätige Einmischungen von aussen – unter welchem beschönigenden Vorwand wie «Schutz der Menschenrechte», «Schutzverantwortung» oder «humanitäre Intervention» auch immer – in Wirklichkeit immer von Macht- und Profitinteressen getragen waren und in keinem einzigen Fall zu einer echten Lösung und zu einer Verbesserung des Lebens der Menschen beigetragen haben.
Krieg steht immer im Dienste der Macht und des Profits – er widerspricht der menschlichen Natur zutiefst. Ein echter Fortschritt ist nur auf dem Wege der völkerrechtlich verankerten friedlichen Konfliktbeilegung (im Sinne der Uno-Charta) möglich. Frieden ist eine der grundlegendsten Voraussetzungen menschlichen Lebens und menschlicher Entwicklung. Leider sind wir in vielen Teilen der Welt weit davon entfernt.
Die Schweiz hat mit ihrer immerwährenden bewaffneten Neutralität ein Modell geschaffen, das sowohl dieser politischen Realität als auch der Forderung nach Frieden Rechnung trägt. Die Maxime besagt, dass wir uns selber verteidigen, um unsere Freiheit und unser Selbstbestimmungsrecht, Menschen und Land zu schützen, dass wir uns aber niemals in den Dienst der Machtpolitik anderer stellen wollen. In diesem Sinne steht das Recht auf Selbstverteidigung jedem Nationalstaat zu.
Das Prinzip, dass Recht vor Macht gehen muss, gilt auch innerhalb eines Staates. In der schweizerischen Erfahrung ist es der Föderalismus, ein von unten nach oben aufgebautes Staatswesen, das den inneren Frieden am besten gewährleistet. Zentralistische Tendenzen bergen stets den Keim des Machtmissbrauchs in sich und gefährden diesen Frieden. Wo Lösungen von den direkt Betroffenen beeinflusst und gestaltet werden können, wie dies in der direkten Demokratie der Schweiz auf allen staatlichen Ebenen, von der Gemeinde über den Kanton bis zum Bund, der Fall ist, hat jeder Einzelne rechtlich verankerte Möglichkeiten, selbstverantwortlich und unmittelbar an der Gestaltung des Zusammenlebens mitzuwirken und für das Gemeinwohl Mitverantwortung zu übernehmen. Die Schweizer Erfahrung zeigt, dass wir damit eine  Grundlage für tragfähige, menschenwürdige Lösungen von Problemen haben, so dass diese nicht zu gewalttätigen Formen der Auseinandersetzung führen müssen.
Was für das politische Zusammenleben im allgemeinen gilt, muss auch für die weiteren Bereiche unseres sozialen Lebens im kleinen wie im grossen Gültigkeit haben. Die Wirtschaft soll kein Eigenleben führen, und es ist auch nicht der Markt, der sie bestimmt. Wirtschaftliche Tätigkeit ist Teil des menschlichen Lebens, seit es Menschen gibt. Sie wird von Menschen gestaltet, und sie muss dem menschlichen Leben, dem Wohle aller dienen. Eine solche Wirtschaft respektiert und achtet auch die Schätze der Natur und die Errrungenschaften der verschiedenen Kulturen. Das Uno-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe wird uns Anlass sein, diese Zusammenhänge immer wieder auszuleuchten und daran zu erinnern, dass es die familiengeführten Kleinbetriebe sind, und nicht Agromultis oder Grosskonzerne, die eine echte Perspektive gegen den Hunger bilden – einem weitereren Skandal unserer Welt und auch er ein Ausfluss von Machtpolitik und Profitgier, die vor Recht gehen.
Diese Werte und Forderungen für das Zusammenleben im grösseren Rahmen entsprechen der personalen Auffassung vom Menschen: Jeder Mensch ist Person, fähig zu Vernunft und Ethik. Als soziales Wesen ist der Mensch Teil der menschlichen Gemeinschaft, in der er lebt. Im Rahmen seiner Familie, seiner gesellschaftlichen Umgebung und seiner Kultur entwickelt er seine persönliche Identität. Seelische Entwicklung vollzieht sich in der Beziehung zu seinen Mitmenschen – es entspricht seiner Sozialnatur, seine individuelle Persönlichkeit um so besser entfalten zu können, je mehr er sich mit seinen Mitmenschen verbunden fühlt.
Daher steht unser Wirken auf der Grundlage des personalen Menschenbildes und der Erkenntnisse der personalen Anthropologie, einer personalen Psychologie und Pädagogik. Das Wohl des Einzelnen und das Gemeinwohl dienen uns dabei als Massstab. Genauso wie im grösseren Zusammenleben muss auch im Rahmen der menschlichen Beziehungen die Gleichwertigkeit der Menschen grundsätzlich respektiert werden. Treu und Glauben – Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit als Basis müssen sowohl im zwischenmenschlichen Umgang als auch im öffentlichen Bereich und in den Medien gelten. Es widerspricht der Würde des Menschen, es widerspricht der Souveränität und Integrität des Einzelnen wie der Völker, wenn manipulative Methoden zur Lenkung der Menschen zum Einsatz kommen. Die freie Meinungsbildung im politischen Feld muss grundsätzlich gewahrt bleiben, sonst sind Kriegshetze und Machtmissbrauch Tür und Tor geöffnet.
Tendenzen, die diese grundlegenden Werte in Frage stellen, gefährden oder gar zu ruinieren drohen, thematisieren wir entsprechend kritisch. Mit unserer Genossenschaft, unserem Engagement, unserer Zeitung wollen wir dem entgegenwirken.
Das sind unsere ethischen Grundlagen, für diese Werte stehen wir ein.
Die Redaktion

21.01.14

Durch EU-Regulierungswahn noch mehr Arbeitslose

 Steirische Tridonic-Mitarbeiter verlieren ihren Job

(...) Dann sind 101 Mitarbeiter von der Schließung betroffen. Nach derzeitigem Stand kann keiner der Mitarbeiter gehalten werden (...)

Das Werk in Fürstenfeld muss schließen, weil die magnetischen Vorschaltgeräte, die hier produziert werden, ein Ablaufdatum haben. Die EU verbietet diese Technik aus Energiegründen ab dem Jahr 2017. Tridonic legt den Fokus deshalb künftig auf die LED-Technologie. Anlagen zur Fertigung von LED-Ketten gibt es zwar auch im Werk in Fürstenfeld, doch diese allein seien unrentabel, hieß es. Die Anlagen werden an ein Unternehmen in Tschechien verlagert.

Quelle: ORF Steiermark

Zur Geschichte der EU


Hintergründe der “europäischen Integrationsbewegung”

Am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung stehen zwei besonders einflussreiche Gestalten: Der Österreicher Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894 – 1972) und der Franzose Jean Monnet (1888-1979).
In seinem 1925 erschienenen Buch „Praktischer Idealismus“ bezeichnete Kalergi die Demokratie als „ein klägliches Zwischenspiel“ zwischen zwei aristokratischen Epochen, der des Blutadels und des neuen, von jüdischem Geist geprägten Geistesadels.  Die moderne Demokratie durchschaute er als praktisches Instrument der Plutokratie:
„Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in  den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. … Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“ (S.39)

Laut Focus 34/ 2010 sagte Monnet:
 „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.“

Weiter wird in dem Video Guiliano Amato zitiert, ehemaliger Vizepräsident des „Europäischen Konvents“ für eine europäische Verfassung, der in einem Interview mit „La Stampa“ am 12. Juli 2000 erklärte:
„Deshalb ziehe ich es vor, langsam vorzugehen und die Souveränität Stück für Stück zu zerbrechen und dabei plötzliche Übergänge von den nationalen zu den Befugnissen des Bundes zu vermeiden. (…) Ohne Souveränitäten (der Einzelstaaten) werden wir keinen Totalitarismus haben. Demokratie braucht keinen Souverän.“

Unverblümt in dieser Richtung sind die Worte des Briten Robert Cooper, vormaliger Berater Tony Blairs und jetziger Top-Berater von Lady Catherine Ashton, der „Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitsfragen“, die er in seinem Buch „The Breaking of Nations“ (2003) geschrieben hat:
„Beim Umgang mit der altmodischen Sorte von Staaten außerhalb der postmodernen Grenzen müssen sich die Europäer auf die rauheren Methoden früherer Zeiten zurückbesinnen: Gewalt, präemtive Angriffe, Täuschung, was immer auch für diejenigen notwendig ist, die noch in der Welt des 19. Jahrhunderts gefangen sind, wo jeder Staat für sich existierte. Im Dschungel muss man sich an die Gesetze des Dschungels halten.“

Video: http://www.youtube.com/watch?v=7pSb0QVV6eE

Quelle: Fasadenkratzer 

20.01.14

Einladungen

Möchte auf folgende Termine in den kommenden Tagen und Wochen hinweisen:

- Samstag, 25. Jänner 2014, 19.00 Uhr
Heuriger „Zum Berger“, Himmelstraße 19, 1190 Wien-Grinzing:

„EU-Austritt: Macht Großbritannien den Anfang?“

Referent: Paul Wiffen, Großbritannien, Filmemacher und Komponist, Mitglied der Partei „An Independence Party“ (AIP)
(Wiffen ist auch Mitglied eines EU-kritischen internationalen Netzwerkes, die Einladung nach Wien erfolgte durch Elisabeth Sabler)

In keinem Land ertönt der Ruf nach einem EU-Austritt lauter als in Großbritannien. Was die Gründe dafür sind und wann es so weit sein könnte, berichtet der Referent aus erster Hand – und auf Deutsch.



Eintritt: Freiwillige Spende


- Sonntag, 26. Jänner 2014, 14.00 Uhr, Stephansplatz, 1010 Wien
Demo: „Österreich wird frei: Raus aus ESM, Euro, Euratom und EU“
Zum 16. Mal in ununterbrochener Reihenfolge
Mit internationalen Rednern

- Donnerstag, 30. Jänner 2014, 19.00 Uhr, BOKU Wien, EH01, Exner Haus, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien
Buchpräsentation: „Wolfgang Löser: Der Energierebell“; mit Wolfgang Löser, Prof. Heinrich Wohlmeyer, Mag. Dvorak-Stocker und Klaus Faißner

- Donnerstag, 13. Februar 2014, 19.00 Uhr, Gasthaus „Zur Sonne“, Kirchenplatz 4, 3140 Pottenbrunn
Vortrag: Wege aus der Krise“, Prof. Heinrich Wohlmeyer, Agrarökonom und Buchautor

- Mittwoch, 12. März 2014, 19.30 Uhr, Fahrtechnikzentrum Driving Village
Dollinger 59, 6464 Tarrenz
Vortrag: EU: Friedensprojekt oder Europas Untergang?“
Klaus Faißner, Freier Journalist und Publizist





18.01.14

20 Jahre EU-Volksabstimmung: Zahlen und Fakten - Teil 7 - Finanzindustrie

Eine wichtige Frage ist:  Wie kann man sich vor den Machenschaften der internationalen Konzerne und vor allem der Finanzindustrie schützen? Die Wall-Street-Finanzkonzerne, wie  Black Rock oder Goldman Sachs sollen die Welt regieren? Oder Familien, wie die Rothschilds? Sie haben ein enormes Vermögen angehäuft. Der Reichtum, der allein von dieser Familie gehortet wird, könnte dem Großteil der Ärmsten auf diesem Planeten Kleidung, Nahrung und Unterkunft geben.

Die Grundfreiheiten der EU, vor allem die Kapitalverkehrsfreiheit unterstützen dieses Ausbeutersystem.

Der europäische Binnenmarkt der EU ist der Grundfehler der Integration. Vor allem die Kapitalverkehrsfreiheit

Die Folgen: Massive Arbeitslosigkeit, Ausweglosigkeit für junge Arbeitnehmer, extreme Einkommensungleichheiten, sinkenden Lohnquoten, massive Steuerflucht durch mulitnationale Konzerne und reiche Privatpersonen, Investitionszurückhaltung bei Realinvestitionen und massiver Aufblähung eines nicht der Wirtschaft dienenden Finanzsektors, so auch richtigerweise der Ökonom Kurt Bayer.

Profitwahn statt Gemeinwohlpolitik ist die EU-Wirtschaftspolitik. Prof. Dr. Christian Kreiß schreibt in seinem Buch "Profitwahn". Warum sich eine menschengerechte Wirtschaft lohnt: 
"Durch unser Sozialabgabensystem wird die arbeitende Bevölkerung doppelt belastet, mit Lohnsteuer und Sozialabgaben, während Nicht-Arbeits-Einkommen (Renteneinkommen) aus Großvermögen für die Finanzierung der Sozialabgaben n i c h t herangezogen werden...

Ein Ausweg ist Förderung von direkter Demokratie nach Schweizer Muster.

Was tun? Unterstützen Sie das laufende EU-Austritts-Volksbegehren, nehmen Sie an Protestveranstaltungen gegen die EU teil und wählen Sie EU-Austrittsparteien.

17.01.14

Alternative zur EU-Diktatur: Direkte Demokratie nach Schweizer Modell

 Zeit-Fragen (Nr. 1/2014): Warum geht es der Schweiz so gut?

(...) Der gute Zustand des Schweizer Staatshaushaltes ist die Folge der direkten Demokratie und deren sorgsamer Ausübung durch die Stimmbevölkerung in Bund, Kantonen und Gemeinden.(...)

(...) Warum hat die Schweiz so wenig Schulden?

Das direktdemokratische Staatsgefüge hat massgebenden Einfluss auf den finanziellen Zustand des Schweizer Staatswesens. Im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten hat die Schweiz einen relativ ausgeglichenen Staatshaushalt, und zwar im Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden  (..)

Die Bürger entscheiden über die Staatsausgaben!

15.01.14

20 Jahre EU-Volksabstimmung: Zahlen und Fakten - Teil 6 - Steueroasen

Österreichs Steuerzahler müssen mit Zig-Milliarden Euro für die verfehlte Wirtschafts- u. Währungspolitik der EU haften und zahlen.
Aber: Die Reichen bunkern bis zu 32 Billionen Euro in Sicherheit:

Das "Format" berichtet: Griechenlands Reiche haben ihr Land systematisch ausgehungert und geschätzte 54 Milliarden Euro ins Ausland verfrachtet. 54 Milliarden Euro, von denen beinahe die Hälfte nicht versteuert war, wurden von reichen Griechen am Fiskus vorbei ins Ausland gebracht.

(Quelle: www.format.at/)

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"Die Reichen der Welt haben Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert. Das entspricht mehr als dem gesamten Bruttoinlandsprodukt der USA.

Die beeindruckende Zahl ist das zentrale Ergebnis einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung...

(...) Durch die Kapitalflucht entgehen den Staaten fortlaufend gewaltige Steuereinnahmen: Bei einer angenommenen Jahresrendite von drei Prozent wächst das weltweite Offshore-Vermögen allein durch Zinsen, Dividenden und Kursgewinne um mindestens 630 Milliarden Dollar pro Jahr. Wenn es gelänge, diese Erträge mit der in Deutschland gültigen Kapitalertragsteuer von 25 Prozent zu belegen, ergäbe das weltweite zusätzliche Steuermehreinnahmen von 157,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Steuer- und Zolleinnahmen in Deutschland lagen 2011 bei insgesamt 527 Milliarden Euro.  ..."

(Quelle: www.format.at/)

14.01.14

20 Jahre EU-Volksabstimmung: Zahlen und Fakten - Teil 5 - Defizite der EU

 Lügen und falsche Versprechungen vor der EU-Volksabstimmung 1994: Neutralität und Schilling bleiben, Sicherheit der Pensionen, Arbeitsplatzsicherung insbesondere der Jugend usw. 

Was brachte uns die EU

Totale Ungleichheit bei Kapitaleinkünften: Reichstes Prozent haben monatliches arbeitsloses Einkommen  von mehr als 8000 Euro (Zins, Mieten, Aktien, etc.) 

Die ärmsten 1% haben etwa 21 Euro.....


 Kurt Bayer, Ökonom in der Wiener Zeitung vom 14.1, S 2:

(...) spricht aber die grundlegenden Defizite der EU-Wirtschaftspolitik an, die zu massiver Arbeitslosigkeit, Ausweglosigkeit für junge Arbeitnehmer, extremen Einkommensungleichheiten, sinkenden Lohnquoten, massiver Steuerflucht durch mulitnationale Konzerne und reiche Privatpersonen, Investitionszurückhaltung bei Realinvestitionen und massiver Aufblähung eines nicht der Wirtschaft dienenden Finanzsektors und letztlich zu ideologisch motivierter Zurückdrängung des Staates auch aus seiner Verantwortung für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung führten. 

Ob man das als "neoliberale" Revolution, "mehr Markt, weniger Staat" oder "Entfesselung der Wirtschaft" bezeichnet, ist einerlei. Fakt ist: Die EU, die Kommisssion wie auch der Rat, hat sich diesem Paradigma angeschlossen und macht trotz der tiefsten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren weiter wie bisher." (...) 

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  Die die Staatsschulden und die Finanzschulden pro Einwohner haben sich mehr als verdoppelt. 

"(...) wird die Republik Österreich 2014 auf dem Kapitalmarkt 29 bis 30 Milliarden Euro frisches Geld aufnehmen" (!) (...) Netto-Zinsaufwand von rund 7,5 Milliarden Euro" (...) "Insgesamt haben sich die jährlichen Zahlung seit 1993 auf 886 Milliarden Euro vervierfacht. (...) ist dies das 2,9-Fache des Bruttoinlandsprodukts. Die größte Einmalzahlung wurde am 20. Oktober 2013 mit rund 13 Milliarden geleistet" (Wiener Zeitung vom 14.1, Seite 12).

Berchtigt werden Stimmen für den EU-Austritt lauter, so auch in Großbritannien: 

(...) Zuletzt forderten fast hundert Abgeordnete der Konservativen Partei von ihrem Vorsitzenden und Premierminister David Cameron ein Vetorecht gegen Unionsgesetze. In einem von der Zeitung "Sunday Telegraph" veröffentlichen Brief wünschten sie sich für das britische Parlament die Möglichkeit, EU-Recht nicht anzunehmen, wenn es "vitale nationale Interessen" berühre. (Wiener Zeitung v. 14.1.2014, Seite 6) .

Die UKIP hofft auf zahlreiche Unterstützung bei den EU-Wahlen. 

Auch in der Schweiz, eines der wohlhabendsten Länder der Erde mit echter Demokratie und Neutralität fürchtet die EU: Eine Initiative fordert "Nein zum schleichenden EU-Beitritt" und wirbt um Unterstützung mit folgenden Argumenten:
  • Fremde Richter, fremdes Recht
  • Soveränitätsverlust
  • Verlust der Unabhängikeit
  • Verlust von Selbstbestimmung
  • Demontage der Direkten Demokratie

Die massivst überschuldete EU verlangt von der Schweiz "institutionelle Einbindung". In Wahrheit will sie auch an unser Geld. Wir sind nicht Brüssels Melkkuh! 

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Initiative für Ernährungssicherheit

Referendum gegen US-Steuergesetz FACTA







10.01.14

20 Jahre EU-Volksabstimmung: Zahlen und Fakten - Teil 4 - Politikergehälter - Schulden


Das Politiker-Ehepaar Faymann lukrierte in dieser Zeit über 5 Millionen Euro, also ~70 Millionen Schilling (Inter-Info 1/14). Die meisten Beschäftigten müssen mehr arbeiten für weniger Geld. Wenn es überhaupt Arbeit gibt. Die Arbeitslosen werden auch in Österreich immer mehr. Das Bemühen der Regierung um Erhöhung des Pensionsantrittsalters - zugleich steigt die Arbeitslosigkeit der über 50ig-jährigen  - wird Österreich bald ein Arbeitslosenheer von 500.000 bescheren. EU-weit ist die Situation noch viel schlimmer.

Die offiziellen Schulden Österreichs belaufen sich schon auf 223,4 Milliarden Euro (~ 3 Billionen Schilling). Die Zinsen dafür müssen natürlich bezahlt werden. 

Aber: Jedes der 14 ORF-Vorstandsmitglieder hat einen Monatsbezug von 18.150 Euro (14mal pro Jahr). Die Direktoren der ORF-Landesstudios kommen auf 14.285 Euro pro Monat brutto (Inter-Info 1/14).

Dafür gibt es ja ein super TV-Programm, oder? Mein Fernseher wird ewig halten, weil er kaum im Betrieb ist.

Jeden Tag überschlagen sich die Meldungen über neue Preissteigerungen, Steuern, Steigerung der Kriminalität.

05.01.14

20 Jahre EU-Volksabstimmung: Zahlen und Fakten - Teil 3 - Steueroasen, Zins u. Zinseszins


 Für die Finanzierung der "Rettungsmaßnahmen" für Banken und Spekulanten werden Sparpakete beschlossen. Die Gewinne streifen die Aktionäre jahrelang ein, für die Verluste sollen vor allem die normalen Bürger durch Steuererhöhungen, Kürzungen von sozialen Leistungen, Erhöhungen des Pensionsantrittsalters etc. aufkommen. Das Arbeitslosenheer wird ständig größer. 
Die Reichen werden reicher, die armen ärmer! Die Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert. 

"Von den Top 1%, für die Top !%, durch die Top 1% (Joseph Stiglitz)

 Die Kapitalverkehrsfreiheit der EU ermöglicht die Abwanderung der Milliarden ins Ausland.

In Steueroasen befinden sich bis zu 32.500 Mrd. US-Dollar!

 0.14 % der Weltbevölkerung besitzen über 81 % der weltweiten Nettofinanzvermögen. 

Die Vermögen wachsen exponentiell, während die Massen verarmen. 

Prof. Dr. Christian Kreiß schreibt in seinem Buch "Profitwahn". Warum sich eine menschengerechte Wirtschaft lohnt: 

"Durch unser Sozialabgabensystem wird die arbeitende Bevölkerung doppelt belastet, mit Lohnsteuer und Sozialabgaben, während Nicht-Arbeits-Einkommen (Renteneinkommen) aus Großvermögen für die Finanzierung der Sozialabgaben n i c h t herangezogen werden...

(...) Weder eine substanzielle Erbschaftssteuer von z.B. 50 % noch eine progressive Besteuerung der Einkommen mit einem Spitzesteuersatz von z. B. 50 % oder gar 70 % (...) ist eine dauerhafte Lösung. Sie gehen zwar in die richtige Richtung, aber nicht an die eigentliche Wurzel des Problems, die Vermögenskonzentration als solche. Man muss demnach bei der Wurzel, bei den Vermögen selbst ansetzen, z. B. durch Vermögenssteuern auf die drei Hauptarten von Vermögen: 

1. Grund und Boden (inklusive den darauf befindlichen Immobilien)
2. Anteile an Unternehmen
3. Geldvermögen

Zinseszins:

(...) das unbeschränkte Zulassen von Zinseszins führt (...) regelmäßig zu katastrohalen Konsequenzen. Diejenigen Kulturen, die Zinseszins pratisch nicht zuließen, hatten in ihrer Geschichte auch nicht die Probleme immer wiederkehrender wirtschaftlicher und sozialer Zusammenbrüche...

(...) man übergeht die Fragestellung, wohin unbeschränktes Eigentum führt. Das ist einfach kein Thema. (...) Man übergeht die Fragestellung, wohin die Zinsessinsrechnung über mehr als 100 Jahre hinaus führen muss. Man schneidet zeitlich den Denkhorizont ab.

(...) Das Zins- bzw. Wucherverbot zieht sich wie ein roter Faden durch Religionsgeschichte (...)

"Die Wirtschaftswissenschaft hat seit Jahrhunderten die Interessen der jeweils herrschenden Klasse verteidigt"...



Mehr zum  Zinseszins

http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/12/06/ausbeutung-durch-das-zinssystem/#more-475







02.01.14

Zum Nachdenken: 60 Milliarden...



Ein glückliches Neues Jahr - mit weniger Tierleid!
Ein glückliches Neues Jahr - mit weniger Tierleid!
... ist eine Zahl, die mir Ende des vergangenen Jahres gleich zweimal "aufgestossen" ist: Ca. 60 Milliarden sog. "Nutztiere" (ohne Fische!) werden jedes Jahr von der "zivilisierten" Menschheit für den einzigen Zweck gezüchtet und getötet, um von dieser verspeist zu werden! Rund 60 Milliarden € unserer Steuergelder hat alleine letztes Jahr die EU in die Subventionierung der Landwirtschaft ("Agrarindustrie") gepulvert, damit u.a. das von den Menschen verspeiste Tier-Fleisch so absurd billig sein und dieses ganze ausbeuterische System aufrecht erhalten werden kann.
Wie aberwitzig riesig die Zahl der weltweit gezüchteten Tiere mittlerweile ist, zeigen Berechnungen über die Biomasse aller Wirbeltiere auf dem Festland: alle „Nutztiere“ (Rinder, Schweine, Pferde, Geflügel, etc.) ergeben einen Wert von einer Milliarde Tonnen; dazu kommen die Menschen mit 0,4 Milliarden Tonnen. Die Biomasse sämtlicher Wildtiere (vom Elefanten bis zur Maus) summiert sich hingegen nur auf 0,1 Milliarden Tonnen. Somit „besetzt“ der Mensch mit seinen ausschließlich für seine Zwecke gezüchteten „Nutztieren“ ganze 93,3% des Planeten, für alle Wildtiere bleiben gerade mal 6,7%! Und jährlich steigt die Erdbevölkerung um weitere 80 Millionen Menschen an…
Ein paar Zahlen zum Nachdenken im Neuen Jahr und wie vielleicht jede/r einzelne von uns - hier und jetzt und täglich - einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, zumindest etwas zur Verminderung dieses gigantischen Tierleids - verbunden mit einem drohenden ökologischen Kollaps - beizutragen.
In diesem Sinne sage ich vielen Dank all unseren Freunden und UnterstützerInnen der Tierschutzarbeit von ANIMAL SPIRIT und nachträglich alles Gute und Schöne für das soeben begonnene Neue Jahr 2014!
Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann